Die Carboxytherapie wird vorwiegend zur Behandlung von Cellulitis, Schwangerschaftsstreifen (Dehnungsstreifen) und zur Verminderung von Alterserscheinungen eingesetzt.
Zu den vorrangigen Anwendungsbereichen der Carboxytherapie zählen Gesicht, Arme, Beine, Bauch und Rücken. Daneben erreicht man mit der Therapie eine deutliche Verminderung von Alterserscheinungen an Dekolleté und Händen.
Die Haut wird bei der Behandlung gestrafft, Tränensäcke und Doppelkinn verkleinert. Außerdem gibt es große Erfolge bei der Behandlung von Haarausfall (kreisrunder Haarausfall), Narben, Psoriasis (Schuppenflechte), Reithosen, schweren Beinen, dicken Waden (Durchblutungsstörungen), Phantomschmerzen, offenen Beinen (Ulcus) bei Zuckerkrankheit und nach Thrombose.
Carboxytherapie - Funktionsweise
Bei der Methode handelt es sich um eine Behandlung ohne chirurgischen Eingriff, bei der Kohlendioxid über eine kleine Nadel (0,3mm Durchmesser) in das Gewebe unter die Haut eingeführt wird. Bei dieser Art der Behandlung arbeitet man mit subkutanen (d.h. unter die Haut gesetzten) Injektionen von Kohlenstoffdioxidgas. Von der Injektionsstelle aus breitet sich das Kohlendioxid schnell im umliegenden Gewebe aus und wirkt dabei auf zwei sich ergänzenden Wegen.
Einerseits beseitigt das Kohlendioxid mechanisch Fettzellen, andererseits hat es einen starken gefäßerweiternden Effekt. Geweitete Gefäße ermöglichen einen größeren und stärkeren Blutfluss zu diesem Gebiet, was wiederum mehr Sauerstoff für das behandelte Areal bedeutet. Die Erhöhung des Sauerstoffs bewirkt, dass die Bildung von Flüssigkeitsstau zwischen den Zellen verhindert wird.
Carboxytherapie - Geschichte
Diese Form der Therapie gibt es seit 1930 und wurde seitdem laufend verbessert. Das Kohlendioxid kann mit dem Computer während der Behandlung so dosiert werden, dass der Patient wirklich nur die therapeutische Kohlendioxid Dosis in die betroffene Stelle erhält, die er auch verträgt. Diese Methode der Therapie ergab äußerst zufriedenstellende Ergebnisse, bei bisher mehr als 400.000 Patientinnen und Patienten.
Antworten auf häufig gestellte Fragen zu Carboxy
- Wieviele Behandlungen werden benötigt? Antwort:
Je nach Gewebezustand benötigt man 3 oder mehr Carboxy Behandlungen, die optimaler-weise zwei Mal wöchentlich stattfinden. Das hängt natürlich auch vom gewünschten Ergebnis und dem Anwendungsgebiet ab. - Wie lange dauert die Behandlung? Antwort:
Eine Behandlung mit Carboxy dauert ca. 10-15 Minuten. Nach ein paar Behandlungen ist die Haut sichtlich gesünder und man kann eine fühlbare Gewebestraffung feststellen. Noch vor Beendigung der Carboxytherapie hat man eine straffe, ebenmäßige Haut. - Wie lange halten die Ergebnisse? Antwort:
Wie lange das Ergebnis der Behandlung anhält, hängt von den Anlagen und dem Lebenswandel des Patienten ab. - Wo sollte Carboxy nicht angewendet werden? Antwort:
Carboxy bzw. die Carboxytherapie sollte nicht angewendet werden bei Nieren- und Atemwegsinsuffizienzen, Herzmuskelproblemen, arterieller Hypertonie, Thrombose, Epilepsie, Schwangerschaft und lokalen Infektionen. - Gibt es Einschränkungen nach der Behandlung? Antwort:
Es gibt keine Einschränkungen nach der Behandlung. Man kann sofort seinen gewohnten Beschäftigungen nachgehen, sobald man die Klinik verlässt. - Gibt es bei der Behandlung Nebenwirkungen? Antwort:
nein, manche Patienten könnten ein leichtes kribbelndes Gefühl rund um die Injektionsstelle verspüren, welches aber nach ein paar Sekunden wieder verschwindet. Durch die erhöhte Blutzirkulation fühlt sich der behandelte Bereich für 10-20 Minuten etwas wärmer an.
Zusätzliche Fragen beantwortet Ihnen gerne Fr. Barbara Zell.
Kosten der Carboxytherapie
Seriöse Aussagen über Kosten zu Carboxy und der Carboxytherapie können erst nach einer Untersuchung des zu behandelnden Bereichs gemacht werden.
Wir bitten hierfür um Verständnis, da die anfallenden Kosten in Abhängigkeit von der Anzahl und Länge der Sitzungen variieren.